H1: Bewährungsprobe nicht bestanden

 Spielberichte Manager  12 Feb 2018   0 Comments
 

Die Seen Tigers verlieren das Heimspiel gegen den TV Muri nach einer enttäuschenden Leistung mit 25:30. Rechtsaussen Sharr Ramadani feiert dabei nach über einem Jahr ein ansprechendes Comeback.

3:0 nach sieben Minuten. 7:3 nach 14 und 9:5 nach 20 Minuten. Trotz einer eher bescheidene Leistung in der Startphase dominieren die Winterthurer das Spiel bis in die 20. Minute. In der Offensive reüssiert immer wieder Björn Fröhlich. Der Neuzugang scheint immer besser in Fahrt zu kommen. Er kann das Tigersspiel mit Abschlüssen aus der zweiten Reihe bereichern. Eine Qualität, die die Tigers in den letztjährigen Aufstiegsspielen schmerzlichst vermissten. Und in der Defensive machen es die Gegner dem Heimteam einfach. Doch nach der 9:5 Führung stellen die Tigers die Arbeit ein. Yves Gehrig, der Fröhlich nach 20 Minuten ersetzt, kann nicht an seine Leistungen der letzten Spiele anknüpfen. Ihm gelingt fast nichts. Bis zur Halbzeit gelingen den Winterthurern noch zwei Tore, dem TV Muri hingegen sieben. Statt mit vier, fünf oder sogar sechs Toren Vorsprung in die Pause zu gehen, liegen die Winterthurer 12:13 zurück.

Gleiches Bild in der zweiten Halbzeit. Die Tigers können zwar mit halten, kommen aber nicht näher ran. Der Rückstand pendelt sich bei zwei Toren ein. Die Impulse von der Bank ziehen nicht und die Tigers auf dem Feld hadern. Sie hadern mit sich selbst, dem Gegner, den Zuschauern und auch den Schiedsrichtern. Auch wenn sich die Seemer teils zu recht beschwerten, am Ausgang des Spiels sind sie selbstschuld. Wer so viele so gute Chancen auslässt und zu Hause 30 Tore kassiert, der kann nicht gewinnen. Äusserst bescheidene 40 Minuten kosten den Vorjahresfinalisten zwei Punkte, die ihn noch schmerzen könnte. Denn statt mit nur einem Verlustpunkt auf Platz zwei aufzuschliessen, liegen die Winterthurer nur im Mittelfeld. Eine solche Niederlage hat sich aber abgezeichnet. Vieles läuft schief bei den Winterthurern. Nach Rückraum rechts Oliver Nussli nach der Hinrunde, gibt es für die Seemer einen zweiten Rückschlag zu verkraften. Rückraumspieler Alexander Maritz zieht sich aus persönlichen Gründen per sofort zurück. Diese zwei Abgänge von Perspektivspielern während der Saison ist für das neuformierte Team nur schwer zu verkraften. Zudem wurde bekannt, dass der Vertrag mit Trainer Daniel Stahl auf gegenseitigen Wunsch hin nicht verlängert wird.

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