H1: Dank Routiniers weiter vorne mit dabei

 Spielberichte Manager  16 Apr 2018   0 Comments
 

Die Seen Tigers schliessen die erste englische Woche mit einem Sieg und einem Unentschieden ab. Bereits am Donnerstag Abend bezwangen die Winterthurer den TV Uster klar mit 41:27. Am Samstag gaben sie beim 31:31 (16:13)-Unentschieden auswärts beim TV Muri erstmals unter dem Interimsduo Bajram/Cho einen Punkt ab.

Zu wenig Zug aufs Tor, zu wenig Präzision, zu wenig Ideen. Mitte der ersten Halbzeit deutete am Samstag nichts auf einen Kantersieg hin. Die Tigers taten sich extrem schwer mit der offensiven Deckung der Ustemer. Routinier Raphael Liniger konnte sich und seinen Mitspielern trotz der engen Declkung immer wieder Freiräume schaffen. Der Routinier war lange alleine verantwortlich dafür, dass seien Farben im Spiel blieben. Bis zur Pause konnten sich die Tigers zwar aufrappeln und aus einem 7:9 Rückstand eine 16:15 Führung machen. Doch die Leistung insbesondere in der Defensive liess weiter zu wünschen übrig. Ganz anders die zweite Halbzeit. Die Winterthurer stellten die Defensive um, Nick Meili wechselte für die Abwehr mit Vaidas Klimciauskas. Dieser Wechsel brachte neue Impulse, Meili hielt die Abwehr zusammen, in der Offensive war es weiterhin Liniger der die Fäden zog. Dieses Duo führte die Tigers schlussendlich zu einem klaren Heimsieg. Ganz andere Voraussetzungen in am Samstag in Muri. Die Tigers mussten mit einem schmalen Kader in dem Aargau reisen. Dies nutze der TV Muri aus. Die Gastgeber starteten furios in die Partie und liessen die Tigers ihre physische Präsenz spüren. Die Seemer reagierten auf die körperliche Präsenz verunsichert und ermöglichten den Aargauern mit unkonzentrierten Abschlüssen und technischen Fehlern einfache Kontertore. So lagen die Tigers schnell mit vier Toren zurück. Dieser Rückstand sollte auch bis zur 50. Minute Bestand halten. Im ersten Durchgang war es Raphael Liniger, welcher seine Mannschaft mit seinen Toren im Spiel hielt und dafür besorgt war, dass der Pausenstand lediglich 16:13 zu Gunsten des Heimteams lautete. Auch der zweite Durchgang war wie der erste von einer hohen Intensität geprägt. Die Tigers stemmten sich mit fortwährender Spieldauer vehementer gegen die Niederlage, schienen dem knappen Kader und den im Spiel erlittenen Blessuren (Scheuner & Ramadani) Tribut zu zollen. Nach 50 Minuten führte das Heimteam mit vier Längen und sah wie der sichere Sieger aus. Just in diesem Moment blühte Routinier Klimciauskas auf und sorgte für die Musik im Angriff. In der Abwehr parierte Torhüter Pfeiffer einen Schuss mit dem Kopf und läutete damit die Aufholjagd ein. Es wurde zunehmend hektisch in der Bachmattenhalle. In Spielminute 59 Minuten wurde den Seemer von den Unparteiischen ein Strafwurf zugesprochen, welche Tigers-Routinier Scheuner abgeklärt verwertete. Im Gegenzug musste dem Heimteam der Ausgleich zugestanden werden, jedoch verblieben noch 45 Sekunden auf der Uhr. Leider war es den Winterthurer nicht mehr möglich, einen Abschluss auf das Muri-Tor zu bringen und so blieb es bei der letzten Endes glücklichen, aber aufgrund der Willensleistung in den letzten 10 Minuten auch verdienten Punkteteilung zwischen den Teams. Die Winterthurer empfagen bereits am Donnerstag Leader Wädenswil zum Spitzenkampf, am Samstag folgt das Derby gegen Kreuzlingen, eine Woche später jenes gegen Frauenfeld. Aus diesen drei Spielen brauchen die Tigers mindestens vier Punkte, um sich für die Aufstiegsspiele zu qualifizieren.

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