H1: Durchzogene Bilanz für die Tigers

 Spielberichte Manager  10 Dez 2018   0 Comments
 

Die Seen Tigers verlieren das Auswärtsspiel beim Tabellennachbarn Andelfingen mit 32:29. Dafür bezwangen sie zwei Tage später mit einem Rumpfteam Magden/Möhlin klar mit 28:20.

Die Seen Tigers starteten ganz schlecht in die Doppelrunde. Gegen die SG Andelfingen waren sie über weite Strecken das klar schlechtere Team. Die Deckung der Tigers fand nie wirklich ins Spiel und in der Offensive waren es vor allem Einzelaktionen, die zum Erfolg führten. Doch die Hausherren waren spielbestimmend, sie dominierten das Spiel mit schnellem Umschalten von Abwehr auf Angriff. Die Seen Tigers fanden nicht zur richtigen Einstellung, sie nahmen den Kampf nicht an. Kampf- und emotionslos agierten sie während über 50 Minuten. Erst dann kam so etwas wie Feuer ins Spiel der Tigers. Doch da war es zu spät. Zwar reichte es für eine kleine Aufholjagd und die Andelfinger wurden auch nochmals etwas nervös. Doch als die Tigers der Aufholjagd die Krone aufsetzen wollten, wurde Simon Kindle zum dritten Mal mit einer Zeitstrafe belegt. Es war die elfte (!) für die Tigers. Die SG Andelfingen kassierte nur deren drei und gewann das Spiel unter anderem darum völlig verdient mit 32:29.

Ganz anders der Auftritt der Seen Tigers in Magden. Mit nur sechs Feldspielern mussten die Tigers in den Aargau reisen. Doch diese sechs Spieler waren auf Wiedergutmachung aus. Höchst motiviert und sehr diszipliniert gingen sie zu Werke. Und sie hatten auch Glück: Nach 13 Minuten schrammt Oliver Nussli knapp an einer direkten roten Karte vorbei. Er behinderte seinen Gegner im Gegenstoss sehr ungeschickt. Doch die Schiedsrichter liessen Gnade vor Recht gelten und schickten den Winterthurer nur für zwei Minuten auf die Bank. Hinter einer starken Abwehr, es war eine der diszipliniertesten Leistungen der ganzen Saison, konnte sich Torhüter Eric Hauser immer wieder gekonnt in Szene setzen. Dafür sündigten die Seen Tigers in der Offensive regelmässig. So kamen die Tigers lediglich zu einer 13:11-Pausenführung. In der zweiten Halbzeit zeigten die Winterthurer, dass sie klar das bessere Team sind. Die Aargauer hatten keine Chance mehr. Auch eine Manndeckung gegen den erfolgreichsten Winterthurer Werfer Roman Singler brachte nicht die gewünschte Wirkung. Und auch als die Seen Tigers die letzten fünf Minuten nur noch zu fünft agierten, schafften es die Aargauer nicht, den Winterthurern näherzukommen. Nach dem Restausschluss gegen Simon Kindle konnten die Winterthurer nicht mehr auffüllen, es fehlte das Personal auf der Bank.

Die Seen Tigers müssen am Sonntag zum Vorrundenabschluss nach Uster reisen, für beide Teams geht es um nichts mehr. Uster hat keine Chance mehr, sich für die Finalrunde zu qualifizieren und muss überraschenderweise weiterhin gegen den Abstieg kämpfen. Für die Tigers geht es nächstes Jahr weiter mit der Finalrunde; wer dann auf dem Parkett steht für die Winterthurer, ist aber offener denn je.

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