H1: Erster Sieg für die Tigers

 Spielberichte Manager  04 Mrz 2019   0 Comments
 

Die Doppelrunde am Wochenende bringt den Seen Tigers den ersten Sieg in der Finalrunde. Nach der Niederlage am Donnerstagabend gegen Frauenfeld bezwingen sie am Samstag die HSG Leimental mit 34:33.

Gegen Frauenfeld bekundeten die Tigers, die ohne Trainer Chi-Hyo Cho antreten mussten, in der Startphase grosse Schwierigkeit. Die offensive Deckung der Thurgauer nahm die Tigershooter Simon Kindle und Oliver Nussli komplett aus dem Spiel. Nach einer Viertelstunde lagen sie bereits 4:7 zurück. Diesem Rückstand rannten die Winterthurer das ganze Spiel hinterher. Zwar gelang es wiederholt, auf einen Treffer zu verkürzen, so etwa beim 7:8 oder beim 14:15 kurz nach der Pause, doch den Ausgleich schafften sie nie. Sobald es knapp wurde, konnte Frauenfeld-Trainer Urs Schärer die richtigen Wechsel vornehmen. Insbesondere die Hereinnahme von Mike Kipili zahlte sich für die Thurgauer aus, er entschied schlussendlich das Spiel zu Gunsten des Gastes. Am Schluss siegte der SC Frauenfeld verdient mit 32:28. Besser waren die Thurgauer aber nicht, es war viel mehr eine taktische Leistung, die die Winterthurer jeglicher Siegchancen beraubte. Dazu kommt: Die Winterthurer kassierten zehn Zeitstrafen, sie mussten über ein Drittel der Spielzeit in Unterzahl agieren.

Einiges besser wollten es die Tigers am Samstag im Heimspiel gegen die HSG Leimental machen. Die Vorzeichen standen gut, konnten die Winterthurer doch für einmal mit zwölf Feldspielern agieren. In einer chaotischen Startphase legten die Winterthurer immer wieder vor, doch sie kassierten jeweils postwendend den Ausgleich. Das ganze Spiel war geprägt von vielen Fehlern auf beiden Seiten. Die Tigers leisteten sich bis zur Pause ganze acht Ballverluste. Statt einen einfachen, klaren Handball zu spielen, liessen sie sich von der Hektik des Gegners anstecken. So führten sie zur Pause nur mit 16:13. Es wäre eine viel höhere Führung möglich, ja Pflicht gewesen. Zu viele Bälle wurden aber einfach hergeschenkt oder dann scheiterten die Winterthurer am Gästetorwart.

Gleiches Bild in Halbzeit zwei. Die Winterthurer waren bemüht und konnten sich immer wieder leicht absetzen, doch mehr als vier Tore kamen sie nicht weg. Leimental blieb so bis ganz zum Schluss im Spiel. Dann entschied Sharr Ramadani mit drei sehenswerten Treffern in Serie das Spiel zu Gunsten der Winterthurer. So feierten die Tigers zwar ihren ersten Sieg in der Finalrunde, doch die Leistung war keineswegs erfreulich. Die taktische Disziplin in der Defensive, die Sorgfalt im Umgang mit dem Ball und die Wurfquote in der Offensive sowie die Torhüterleistungen liessen teilweise zu wünschen übrig. Da müssen sich die Winterthurer enorm steigern, wenn sie die Saison noch versöhnlich abschliessen wollen.

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