H1: Finalrundenticket gelöst

 Spielberichte Manager  28 Nov 2017   0 Comments
 

Die Seen Tigers gewinnen gegen ein äusserst bescheidenes Einsiedeln mit 46:24. Der Sieg ist in dieser Höhe verdient, trotz der enttäuschenden ersten Tigershalbzeit.

28:10, ist an sich schon ein vernichtendes Resultat. Im Spiel zwischen den Seen Tigers ist dies, das Resultat aus der zweiten Halbzeit.

Wie schon öfters in dieser Saison starten die Seen Tigers miserabel in die Partie und liegen gegen deutlich schwächere Gegner nach kurzer Zeit im Rückstand. Auch gegen den Tabellenletzten HC Einsiedeln ist es nicht anders. 2:4 nach nur fünf Minuten. Trainer Daniel Stahl ist schon zu seiner ersten Auszeit gezwungen. Immer wieder schaffen es die Klosterbuben die Winterthurer Defensive mit ihrem langsamen, unstrukturierten Angriff einzuschläfern. Trotz vielen Strafen schaffen die Winterthurer den Turnaround. Uwe Kleinschmidt zeigt einige Paraden und der junge Cedric Kiss bestätigt seine überragende Frühform und bringt die Winterthurer bis zur Halbzeit mit 18:14 in Front.

In der zweiten Halbzeit machen die Winterthurer ernst. Innert kürzester Zeit entscheiden sie das Spiel. Die Deckung steht und der Gegenstoss über Kiss, Liniger und Scheuner läuft wie aus einem Guss. Die Einsiedler völlig überfordert in dieser Phase. Nach 45 Minuten hat Trainer Daniel Stahl genug gesehen und bringt die zweite Garde. Aber auch die ist für ein äusserst bescheidenes Einsiedeln mindestens eine Nummer zu gross. Yves Gehrig überzeugt mit seiner Wurfkraft aus dem Rückraum und Michael Blumer mit seinem Tempo im Gegenstoss. Und als Torhüter Eric Hauser zum 45:24 einnetzt, ist die Messe auch für die Klosterdörfler definitiv gelesen. Aus der 18:14 Pausenführung wurde eine 46:24 Schlussergebnis, das in dieser Höhe mehr als nur verdient ist.

Mit diesem Sieg stehen die Winterhurer in der Finalrunde, die im neuen Jahr beginnt. Bis dahin müssen die Tigers die Spiele nutzen, um sich vor allem in der Abwehr zu stabilisieren. Nach wie vor erhalten die Winterthurer zu viele unnötige Tore. Erste Chance dies besser zu machen haben die Seen Tigers nächste Woche. Dann treffen sie auf GC Amicitia Zürich.

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