H1: Herber Rückschlag für die Tigers

 Spielberichte Manager  06 Mai 2018   0 Comments
 

Arg dezimierte Tigers unterliegen in Emmen klar mit 33:25. Trotz des Comebacks von Chi-hyo Cho rückt der Aufstieg in die NLB in weite Ferne.

Hängender Kopf beim besten Spieler des Tages nach dem Schlusspfiff. Raphael Liniger erzielte 14 der 25 Tore der Seen Tigers. Er hielt lange im Alleingang die Aufstiegshoffnungen der Winterthurer am Leben. Nach einem schlechten Start, die Tigers kassierten nach 90 Sekunden die erste Zeitstrafe und lagen nach fünf Minuten 0:3 im Rückstand, drehten die Winterthurer auf. Vaidas Klimciauskas brachte seine Farbe in der 19. Minute dann ein erstes Mal in Führung (8:7). Bis zur Pause entwickelte sich ein spannendes Hin und Her, mit guten Chancen auf beiden Seiten. Kurz vor der Pause konnte Handball Emmen den Vorsprung auf zwei Tore ausbauen (12:14). Das Resultat täuschte aber, die Tigers waren keinesfalls schlechter, sie leisteten sich einfach zwei, drei Aussetzer zu viel.Ähnliches Bilder in der zweiten Halbzeit: Die Seen Tigers angeführt von Liniger konnten den Rückstand lange bei zwei Toren halten. Doch dann kassierte Torhüter Peter Szilagyi einen Schlag gegen den Kopf, beschwerte sich beim Schiedsrichter und flog vom Platz. Wieder Überzahl Emmen. Insgesamt kassierten die Winterthurer fünf Zeitstrafen und zwei direkte Rote Karten, Handball Emmen musste zweimal auf der Strafbank platznehmen. Während der Strafe gegen Szilagyi setzten sich die Innerschweizer auf sechs Tore ab. Als Christoph Meili nach einem Gerangel als einziger und ebenfalls mit Rot bestraft wurde, nutze Emmen die Gunst der Stunde und setzte sich auf neun Tore ab. In der Schlussphase gingen den Winterthurern, denen mit Gaudenz Huwiler, Björn Fröhlich und Oliver Scheuner, drei Stammkräfte fehlten, die Luft aus. Insbesondere die Abwesenheit von Fröhlich und auch die von Yves Gehring tat den Winterthurern weh, die Alternativen im Rückraum waren sehr überschaubar. Linksaussen Cedric Kiss musste 60 Minuten auf der Shooterposition ackern, auf der rechten Seite teilten sich der angeschlagene Klimciauskas und der 48-jährige Cho die Spielzeit. Für ein besseres Resultat leistet die Tigers, abgesehen von Liniger natürlich, zu wenig, von den Aussenpositionen kam zu wenig, von den Torhütern kam zu wenig und auch die Deckung lieferte nicht richtig ab.Nachdem Spiel feierte Handball Emmen wie ein Aufsteiger. Acht Tore sind auch eine grosse Hypothek, doch das Rückspiel muss zuerst gespielt sein. Die Seen Tigers werden dann sicher wieder auf Huwiler, Fröhlich und Gehring zurückgreifen können, Scheuner ist nach wie vor fraglich.

Kommentare

 
    Der Beitrag hat keine Kommentare.
 

Hinterlasse deinen Kommentar



Captcha Image