H1: Lichterlöschen bei den Tigers

 Spielberichte Manager  22 Apr 2018   0 Comments
 

Die Tigers vergeben die erste Chance, sich für die Aufstiegsspiele zu qualifizieren. Sie verlieren zu Hause gegen den HSC Kreuzlingen 31:34.

Es lief die 40. Spielminute, die Tigers wollten geraden einen Gegenstoss starten, da dimmt ein Zuschauer das Licht in der Halle. Spielunterbruch, Gegenstosschance vertan oder geklaut, je nach Sichtweise. Die unwirkliche Szenerie passte zum Tigersspiel. Die Winterthurer kämpften, investierten, haderten. Zum ersten Mal nach 30 Sekunden. Gaudenz Huwiler kommt am Kreis zum Ball und wird am Abschluss gehindert. Penalty für die Tigers, dachten zumindest die Kreuzlinger und die Tigers und die Zuschauer. Die Pfeife des Schiris blieb aber stumm. Nichtsdestotrotz setzte sich das Heimteam schnell ab und führt 7:4 und 8:5. Doch bis zur Pause schlichen sich zunehmend Fehler ein. In der Defensive war man zu weit weg vom Gegner, Torhüter Eric Hauser kriegte die Bälle nicht mehr zu fassen und in der Offensive scheiterte man wiederholt an Gästetorhüter Holger Hug. Alleine Oliver Scheuner scheiterte dreimal aus aussichtsreichster Position an Hug. Bis zu Pause war der Vorsprung weg. Den Start in die zweite Halbzeit verpassten die Tigers total. Nach fünf Minuten lagen sie 16:20 zurück. Der Gegner aufmerksamer, wacher und schneller auf den Beinen und im Kopf. Jeder Fehler der Winterthurer wurde mit einem Gegenstoss bestraft. Als sich die Winterthurer zurückgekämpft hatten, löschte ein Zuschauer aus dem Pfadi-Umfeld das Licht. Es scheint, als ob niemand will, dass die Tigers aufsteigen. In der 50. Minute schoss Björn Fröhlich seine Farben nochmals in Front. Doch davon spürte man bei den Tigers nichts. Der Fokus war längst auf die Schiedsrichter gerichtet. Verständlich, wurde doch Raphael Liniger, der immerhin 1220 NLA-Tore geworfen hatte, also nicht ganz ohne Erfahrung ist, in der 51. Minute beim Stand von 26:26 einen Penalty wegen Zeitüberschreitung abgepfiffen. In den letzten zehn Minuten fehlte den Winterthurer dann auch die Kraft. Mit nur acht Feldspielern mussten sie das vierte Spiel innert zehn Tagen in Angriff nehmen. Der HSC Kreuzlingen spielte es am Schluss routiniert, er war nicht besser, nutzte aber die Gunst der Stunde. Die Seen Tigers treffen nächste Woche auf den SC Frauenfeld mit einem Sieg wären sie trotz alle Turbulenzen rund um den Trainerwechsel in den Aufstiegsspielen.

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