H1: Mit Rumpfkader zum Auswärtssieg

 Spielberichte Manager  12 Mrz 2018   0 Comments
 

Mit arg dezimiertem Kader gastierten die Seen Tigers am vergangenen Samstag auswärts in St. Gallen beim SV Fides. Nur gerade drei gelernte Rückraumspieler (Liniger, Klimciauskas und Kiss) standen im insgesamt elf Spieler umfassenden Aufgebot der Seemer. Hinzu kam, dass das Spiel aufgrund des eng angesetzten Spielplans mit rund 20 Minuten Verspätung startete.

Der Start in die Partie gelang den Gästen optimal. Huwiler war es vorbehalten, seine Farben ein erstes Mal in Führung zu werfen und nach einem technischen Fehler der St. Galler doppelte Liniger im Gegenzug nach. Fides lag fortan in Rückstand und konnte beim Stand von 6:6 ein letztes Mal das Spiel ausgeglichen gestalten. In der Folge erspielten sich die Tigers, angeführt vom gross aufspielenden Oliver Scheuner (neun Tore aus elf Versuchen) eine Führung von vier Toren (7:11), mussten das Heimteam bis zur Pause aber aufgrund unkonzentrierter Abschlüsse bis auf 12:14 aufschliessen lassen.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit zündeten die Tigers dann den Turbo. Das Angriffsspiel der St. Galler war gegen die aggressive, aufsässige Deckung der Winterthurer kraft- und saftlos und von sämtlichen kreativen Elementen befreit. Misteli erwies seiner Mannschaft kurz nach dem Seitenwechsel einen Bärendienst, indem er nach Spielunterbruch im Rahmen eines Rencontres sich zu einer Unsportlichkeit hinreissen liess und für zwei Minuten auf der Bank Platz nehmen musste. In die gleiche Kategorie fiel das Malheur von Fides-Hüter Buff, als dieser zu früh das Spielfeld betrat, um so einen Treffer ins verwaiste Tor zu verhindern. Die Differenz zwischen den Teams erreichte innert kürzester Zeit acht Tore, worauf Fides-Coach Ganz mit dem Timeout die Notbremse zog, um ein komplettes Debakel seiner Mannschaft zu verhindern. Weder durch das Time-Out noch durch unsportliche Provokationen des Heimteams liessen sich die Seemer aus der Ruhe bringen und spätestens beim 18:28 durch Huwyler war die Messe gelesen. Für die letzten zehn Minuten plätscherte das Spiel vor sich hin und Fides war es erlaubt, noch Resultatkosmetik zu betreiben und ein komplettes Debakel zu verhindern. Nach Spielschluss konnten sich die elf Freunde aus Winterthur über einen ungefährdeten Sieg freuen und feierten diesen entsprechend mit den zahlreich angereisten Fans aus der Eulachstadt, welche mit ihrer lautstarken Unterstützung für eine Heimspiel-Atmosphäre sorgten.

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