H1: Nerven, Spiel und Präsident verloren

 Spielberichte Manager  18 Mrz 2017   0 Comments
 

Die Seen Tigers beziehen gegen den TV Uster die erste Niederlage in der Finalrunde. Mit 26:33 fiel diese zudem äusserst klar aus.

Die Winterthurer starteten am Donnerstagabend gut in die Partie. Nach drei Minuten führten sie bereits mit 3:1. Dann aber reihten sie einen technischen Fehler an den anderen und erlaubten den Ustemern einen Gegenstoss nachdem andern. Der neuformierte Rückraum mit Dimitri Müller, Gregory von Ballmoos und Vaidas Klimciauskas bracht weder Schwung noch Druck in die Partie. Die Abwesenheit von Toptorschütze Raphael Liniger war augenscheinlich. Nach einer Viertelstunde ging der Gast aus Uster das erste Mal mit fünf Tore in Führung. Bei den Tigers stimmte in diesem Moment gar nichts. Statt sich auf das eigene Spiel zu konzentrieren, diskutierte man lieber mit den Schiedsrichtern. Klimciauskas und Marc Meili kassierten dann auch je eine Zeitstrafe, weil sie nach Entscheiden zu energisch reklamierten. Trainer Stahl wechselte in der Folge das Personal im Rückraum, was dem Spiel der Tigers neuen Schwung gab. Insbesondere die Hereinnahme von Cedric Kiss war ein Glücksgriff. Er wirbelte nach Belieben durch die Ustemer Deckung und konnte in der 24. Minute auf 11:12 verkürzen. Näher kamen die Tigers aber nie mehr. In der Pause stand es 12:16.

Die Tigers verpassten den Einstieg in die zweite Hälfte und somit die Chance das Spiel nochmals spannend zu machen. Der TV Uster führte schnell mit mehr als sechs Toren und entschied das Spiel verdient zu seinen Gunsten. Die Tigers sind nach dem Höhenflug auf dem Boden der Realität gelandet.

Für Diskussionen nach dem Spiel sorgte die 27. Minute. Als die Schiedsrichter nach einem rüden Revanchefoul von Gian-Luca Schaub an Seen Präsident Christoph Meili nur auf 2-Minuten-Strafe entschieden. Christoph Meili musste das Spielfeld mit Verdacht auf Nasenbein- und Handgelenkbruch verlassen. Wie lange er ausfällt ist noch unklar, ein vorzeitiges Saisonende aber denkbar.

Am Sonntag haben die Seemer bereits die Chance, diese Niederlage vergessen zu machen. Gegen das Tabellenschlusslicht GC Amicitia Zürich hatten die Tigers in der Vergangenheit aber immer Mühe.

 

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