H1: Punkteteilung zum Auftakt

 Spielberichte Manager  24 Jan 2018   0 Comments
 

Die Seen Tigers kommen auswärts im Auftaktspiel zur Finalrunde 2018 gegen den HC Wädenswil nicht über ein Unentschieden (28:28) hinaus und müssen sich dabei selber vorwerfen, einen möglichen Vollerfolg etwas gar leichtsinnig verspielt zu haben.

Trainer Stahl konnte beim ersten Auftritt im neuen Jahr fast auf den gesamten Kader zurückgreifen, hatte aber dennoch gewichtige Absenzen zu beklagen. So fehlten Huwyler (Fussverletzung), Ramadani (Rekonvaleszent) und Kleinschmidt (Beruf) gänzlich sowie ging Oliver Scheuner angeschlagen in die Partie. Schmerzlich vermisst wurde zudem Rückraum-Shooter Ollivier Nussli, welcher in dieser Saison nicht mehr für die Eulachstädter auflaufen wird. Nichts desto trotz stellten die Winterthurer eine schlagekräftige Truppe. Die Startviertelstunde wurde jedoch durch die agilen Wädenswiler und den starken Torhüter Steiner geprägt, welche reihenweise hochkarätige Chancen der Seemer entschärfte. Durch einen zwischenzeitlichen Rückstand liessen sich die Tigers jedoch nicht aus dem Konzept bringen. Liniger & Klimiciauskas zeigten sich hauptverantwortlich für den Umschwung und die Führung zur Pause (14:15). Zu überzeugen wusste in der ersten Halbzeit der wieder genesene Torhüter Peter Szylagi, welcher nach Startschwierigkeiten seinem Gegenüber in nichts nachstand und teilweise spektakuläre Paraden zeigte. Aufgrund leichter gesundheitlicher Probleme musste Trainer Stahl jedoch nach 25’ Minuten wechseln und den Kleinschmidt-Vertreter Pfeiffer auf die Platte schicken.

Der Start in die zweite Halbzeit gestaltete sich ausgeglichen; beide Torhüter zeigten sich nicht von ihrer Schokoladenseite und die Teams marschierten im Gleichschritt durch die zweite Halbzeit. Mitte besagter zweiten Halbzeit setzte sich Wädenswil mit zwei Toren von den Tigers ab. Just zu diesem Zeitpunkt schlug erneut die grosse Stunde von Torhüter Pfeiffer. Er machte vereitelte erfolgreich mehrere Abschlussversuche der Gastgeber (unter anderem ein Penalty) und verhalf seinem Team zu einer 24:26-Führung. Die Winterthurer hatten nun sämtliche Trümpfe in den eigenen Händen und mehrmals die Möglichkeit, die Führung auszubauen. Technische Unzulänglichkeiten und erneut schwache Abschlussversuche führten dazu, dass Wädenswil in eine Minute vor Ende der Partie die Führung wieder an sich riss. In der aufgeheizten Glärnischhalle behielten die Seemer jedoch kühlen Kopf, agierten abgeklärt und erspielten sich 40 Sekunden vor Spielende einen Strafstoss, welchen Liniger routiniert im Tor versenkte. In den verbleibenden Sekunden biss sich das Heimteam an der Deckung der Gäste die Zähne aus und somit blieb es letzten Endes bei der (gerechten) Punkteteilung.

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