H1: Reaktion gezeigt

 Spielberichte Manager  24 Sep 2018   0 Comments
 

Die Seen Tigers konnten auf die enttäuschende Heimniederlage gegen die HSG Leimental reagieren und bezwang den Absteiger HSC Siggenthal/Vom Stein mit 28:23.

Mit dem Pausenpfiff erhöhte Christoph Meili per Siebenmeter auf 17:7 für die Seen Tigers. Die erste Halbzeit war eine Machtdemonstration der Winterthurer. Der Gegner war in allen Belangen unterlegen, ja gar chancenlos. Die Seen Tigers zeigten in den ersten 30 Minuten die bisher beste Saisonleistung. In der Defensive packten sie ordentlich zu und nutzen die Unerfahrenheit des Gegners aus. Der HSC Siggenthal/Vom Stein musste nach dem Abstieg in die 1. Liga fast den kompletten Kader ersetzen. Dies tat das Trainerteam um Sascha Schönholzer in erster Linie mit jungen, talentierten Spielern. Diesem Vorgehen mussten die Aargauer in Winterthur Tribut zollen. Mit schnellem Umschaltspiel aus der beweglichen Abwehr überliefen die Seen Tigers ihre Gegner ein ums andere Mal.

Bis zur Pause. Dann geriet der Tigersmotor ins Stocken. Die Bewegung im Angriff beschränkte sich auf ein Minimum und die Bälle wurden reihenweise ohne Not dem Gegner überlassen. Siggenthal machte ein Tor ums andere gut, in der 42. Minute intervenierte Tigerstraier Chi-hyo Cho mit einem Time-Out. Die Tigers lagen in diesem Moment nur noch mit 20:14. Doch der Negativtrend der Hausherren ging unverändert weiter. Es war Torhüter Eric Hauser, der seine Farben im Spiel hielt. Wiederholt parierte er freie Würfe der Siggenthaler mirakulös. Doch auch er konnte die Aufholjagd nicht verhindern. Die Gäste aus dem Aargau kamen bis auf ein Tor heran. Erst beim Stand von 23:22 erwachte der Winterthurer Angriff wieder. Dank fünf Toren in den letzten vier Minuten stellten die Seen Tigers den Heimerfolg dann doch noch sicher.

Die Tigers waren sicher der verdiente Sieger, doch zeigte diese zweite Halbzeit, dass die Winterthurer kein Spitzenteam mehr sind. Nächste Woche müssen die Seen Tigers zum ersten Mal auswärts antreten. Beim TSV Frick geht es darum, den Anschluss an die Spitze zu wahren.

 

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