H1: Revanche geglückt

 Spielberichte Manager  09 Apr 2018   0 Comments
 

Die Seen Tigers gewinnen das erste Spiel nach der Ära Stahl auswärts in Appenzell klar mit 34:26. Damit nehmen sie erfolgreich Revanche für die ärgerliche Heimniederlage gegen den TVA.

In der 29. Minute gingen die Seen Tigers zum ersten Mal mit zehn Toren in Führung. Cedric Kiss erzielte von der Rechtsaussenposition das 20:10 aus Winterthurer Sicht. Er musste auf die ungewohnte Position ausweichen, weil die Routiniers Scheuner und Ramadani verletzt fehlten. Die frühe Vorentscheidung machten zwei sehr starke Phasen der Winterthurer möglich. Zwischen der neunten und der 16. Minute setzten sich die Tigers vom 6:6 auf 12:6 ab. Dabei führte Liniger bestechend Regie, setzte seine Mitspieler gekonnt in Szene und erzielte selbst zwei Tore per Siebenmeter. Im Tor ersetze der junge Nicola Pfeiffer den am kopfgetroffenen Eric Hauser. Dieser Wechsel lohnte sich, Pfeiffer zeigte eine überzeugende Partie. Nebst einigen Paraden brachte er auch viele positive Emotionen ins Spiel. Kurz vor der Halbzeit dann die nächste Tigersdemonstration, dank drei Kiss Toren, darunter das 20:10, zogen die Winterthurer bis zur Pause auf 20:11 davon. Nach der Pause ein ähnliches Bild. Die Winterthurer führten nach 45. Minuten mit 29:18, das Geschehen glich mittlerweile einem Trainingsspiel. Björn Fröhlich nahm die Einladung dankend an. Der Ostschweizer im Dienst der Tigers erzielte 10 Tore und war massgeblich am klaren Auswärtserfolg der Tigers beteiligt. Dann liessen die Winterthurer ihren Gegner ein wenig gewähren, die Luft war draussen, auch weil die Tigers nur acht Feldspieler einsetzten. Interimscoach Dino Bajram verzichtete darauf Ex-Präsident Meili und Routinier Roland Siegenthaler einzusetzen. Sie waren zwar als Nothelfer auf der Bank, ein Einsatz war aber nicht nötig. Nun folgen für die Winterthurer zwei englische Wochen. Zuerst steht das Heimspiel am Donnerstagabend gegen Uster an, am Samstag müssen die Tigers dann auswärts in Muri bestehen. Nächste Woche kommt es am Donnerstagabend zum Spitzenkampf gegen Wädenswil und am kommenden Samstagabend zum Klassiker gegen den HSC Kreuzlingen.

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