H1: Seen Tigers in der Aufstiegsrunde

 Spielberichte Manager  20 Dez 2016   0 Comments
 

Zwei Punkte aus den zwei Spielen gegen den SV Fides St. Gallen und die SG Kadetten/Pfadi Youngsters war das Mindestziel für die Seen Tigers an diesem Wochenende.

Am Freitagabend in St. Gallen passte für die Tigers aber gar nichts. Zwar starteten sie gut in die Partie und konnten sich bis zur 18. Minute auf 7:5 absetzen. Fortan liessen sie sich aber von der offensiven und aggressiven Deckung der Gastgeber aus dem Tritt bringen. Bis zur Pause gelangen den Seemern nur noch zwei Tore. Trotzdem lagen die Winterthurer nur 10:14 im Rückstand. Aber in der zweiten Halbzeit zeigte sich das gleiche Bild. Die Tigers versagten im Kollektiv, was die St. Galler gnadenlos mit Kontern bestraften. Bereits fünf Minuten nach Wiederanpfiff führte der Gastgeber mit sieben Toren und konnte diesen Vorsprung kontinuierlich ausbauen, über den Sieger gab es bereits zu diesem Zeitpunkt keine Diskussion mehr. Ohne die beiden Stammkreisläufer Matthias Oltmanns und Gaudenz Huwiler fehlte im Angriff die Durchschlagskraft. In der Defensive wurde Abwehrchef Oltmanns zudem schmerzlich vermisst und auch Defensivespezialist Nicolas Meili war abwesend. Überschattet wurde die Partie von einem rüden Foul an Seen-Präsident Christoph Meili, der im Gegenstoss von Fides-Torhüter Lukas Buff in Andy Hug-Manier niedergestreckt wurde. Geahndet wurde diese Tätlichkeit jedoch nicht. Geändert hätte sie am Spielverlauf aber wohl auch nichts. Die SV Fides St. Gallen gewann die Partie hochverdient mit 34:21.

Dank der Schützenhilfe des HSC Kreuzlingen, die den SC Frauenfeld knapp besiegte, konnten die Seen Tigers am Sonntag die Finalrundenqualifikation aus eigener Kraft klar machen. Siegen oder fliegen, war das Motto im Spiel gegen den Tabellenletzten Kadetten/Pfadi Younsgters und die Tigers waren bis in die Haarspitzen motiviert. Die Rückkehrer Oltmanns und Nicolas Meili stabilisierten die Defensive und vorne zeigten Oltmanns und Raphael Liniger, dass sie auch für höhere Aufgaben noch gut genug wären. Bereits nach einer Viertelstunde führten die Tigers, die nach dem Freitag auf Christoph Meili verzichten mussten, mit 10:3. Das Spiel schien schon fast entschieden. Fehlwürfe aus guten Positionen und mehrere unnötige Strafen gegen die Seemern halfen dem Gastgeber aus Schaffhausen bis zur Pause auf 10:14 zu verkürzen. Ind er Folge pendelte sich der Vorsprung der Winterthurer bei fünf Toren ein. Aufreger der zweiten Halbzeit war eine Rudelbildung vor der Tigersbank, ausgelöst von Kadettenroutinier Julius Marcinkevicius, der über die ganzen Spieldauer wiederholt negativ aufgefallen war. Das kurze Intermezzo wurde von den Schiedsrichtern mit je zwei Strafen belegt und brachte die Gastgeber total aus dem Tritt. Dreimal Liniger und je einmal Vaidas Klimciauskas und Oliver Nussli machten aus dem 19:14 ein 24:14. Das Spiel war definitiv entschieden und so konnte Trainer Daniel Stahl den jungen Spielern Dimitri Müller und Steven Matzinger ein paar Minuten Einsatzzeit gewähren. Mit diesem Sieg schaffen die Seen Tigers den Sprung in die Finalrunde. Sie sind in einer Gruppe mit Kreuzlingen, Fides St. Gallen, TV Appenzell, sowie den vier besten Teams aus der Zürcher Gruppe: Handball Wohlen, TV Uster, TV Muri und GC.

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