H1: Tigers bezwingen den Leader

 Spielberichte Manager  13 Feb 2017   0 Comments
 

Die Seen Tigers gewinnen auch das zweite Spiel in der Finalrunde. Gegen den Leader aus Wohlen setzen sich die Winterthurer zu Hause verdient mit 24:21 durch.

Viel wurde geschrieben auf Wohlemer Seite vor dem Spiel. Die Tigers seien eine launische Diva die nur aus Individualisten bestehe, liess Wohlen Trainer Daniel Lehmann verlauten. Er sollte eines besseren belehrt werden. Die Tigers überzeugten nämlich dank geschlossener Abwehrleistung und einer starken Leistung von Chefdiva Raphael Liniger.

Der Start in die Partie missglückte den Tigers aber gründlich. Sie brauchten über sechs Minuten bis Olivier Nussli mit dem siebten Tigers Angriff das erste Tor erzielen konnte. Es war der starken Tigers-Abwehr und Torhüter Markus Haupt zu verdanken, dass der Rückstand nicht grösser war. Im Angriff nahm fortan Spielmacher Rapahel Liniger das Zepter in die Hand und brachte die Tigers nach zehn Minuten mit seinem zweiten von insgesamt 11 Toren zum ersten Mal in Führung (3:2). Diese Führung gaben die Tigers bis zum Ende nicht mehr ab. Es gelang den Seemer vor der Pause aber nicht, sich entscheidend abzusetzen. Der Vorspung pendelte sich bei zwei Toren ein, auch wenn die Tigers mehrfach die Chance gehabt hätten, auf drei oder gar vier Toreunterschied zu erhöhen. So blieb die Partie bis zur Pause ausgeglichen. Mit dem Pausenpfiff erzielte Vaidas Klimciauskas mit einem wuchtigen Unterarmwurf den 12:10 Halbzeitstand. Die Tigers starteten angeführt vom weiterhin überragend agierenden Raphael Liniger verbessert in die zweite Hälfte. Dank einem 4:1-Lauf konnten sie sich bis zur 40. Minute vorentscheidend auf 16:11 absetzen. Das 16. Tigers Tor erzielte Goalie Markus Haupt mit einem Wurf über das ganze Feld ins verwaiste Wohlentor. Die Massnahme der Freiämter, in Unterzahl einen sechsten Feldspieler für den Torhüter einzuwechseln, war nicht erfolgreich. Die Tigers wurden in der vergangenen Woche von Trainer Daniel Stahl explizit auf diesen Fall vorbereitet. In der Folge kontrollierten die Hausherren das Spiel gegen den selbsternannten Geheimfavoriten nach Belieben. Der Vorsprung wurde bis 52. Minute auf 22:15 ausgebaut. Eine Schwächephase mit einigen Unkonzentriertheiten kurz vor Schluss erlaubt dem Gegner aus Wohlen noch ein wenig Resultatkosmetik vorzunehem. Über den verdienten Sieger an diesem Samstagnachmittag gab es aber keine Diskussionen mehr.

 

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