H1: Tigers enttäuschen in Andelfingen komplett

 Spielberichte Manager  04 Feb 2019   0 Comments
 

Die Seen Tigers verlieren das Auswärtsspiel gegen die SG Andelfingen klar und verdient mit 25:31. Die Leistung beider Teams war nicht annährend 1. Liga-würdig.

Der Rückraum der Seen Tigers ist arg ausgedünnt. Nach dem Transfer von Mittelmann Roman Singler zum Ligakonkurrent HSC Kreuzlingen und dem längeren Ausfall von Oliver Nussli fiel gegen Andelfingen auch noch Cedric Kiss kurzfristig aus. Und dies merkten die Tigers vorne wie hinten. In der Offensive musste der Neofeldspieler Simon Kindle zusammen mit Dimitri Müller, der sein erstes Spiel nach überstandener Kieferverletzung absolvierte, die Fäden ziehen. Kindle übernahm zwar immer wieder Verantwortung und war am Schluss mit elf Treffern erfolgreichster Schütze, doch er brauchte dafür 16 Versuche und produzierte vier technische Fehler. Der neuformierte Rückraum der Tigers brauchte lange, bis er einigermassen im Spiel angekommen war. Bis zum ersten Tigerstor dauerte es über sieben Minuten. Es blieb lange das einzige. Die Leistung beider Teams war in der Startphase äusserst bescheiden.

Doch der schlechten Leistung zum Trotz lagen die Tigers zur Pause nur 12:14 im Rückstand. Eine Aufholjagd war denkbar, doch die Tigers bremsten sich zu Beginn der zweiten Halbzeit mit zu vielen Strafen und vielen technischen Fehlern selber aus. Die SG Andelfingen nutzte diese Fehler mit einfachen Gegenstössen über die linke Seite wiederholt aus. In der 45. Minute netzte Reto Hirzel zum 26:16 für Andelfingen ein. Es war dies die definitive Entscheidung zu Gunsten des Gastgebers. Den Tigers fehlte es an Engagement und Bewegung auf allen Positionen und in allen Bereichen.

In den letzten zehn Minuten zeigten die Winterthurer dann auch noch etwas Handballähnliches. Sie verkürzten den Rückstand innert fünf Minuten um vier Tore, doch zu Punkten reichte es auch dieses Mal nicht in Andelfingen.

Wie in der Vorrunde enttäuschen die Seen Tigers und zeigen nur während kürzester Zeit ihr handballerisches Können. Beim ersten Spiel reichte es trotz ganz schwacher Leistung noch fast zum Punktegewinn, dieses Mal waren sie jedoch noch schlechter und darum chancenlos.

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