H1: Tigers ohne Probleme

 Spielberichte Manager  31 Okt 2017   0 Comments
 

Die Seen Tigers gewinnen auch ihr drittes Heimspiel der Saison klar. Beim 36:26 gegen Handball Wohlen hatten die Tigers nur in der Startphase leichte Probleme.

204 Tore in 6 Spielen, 34 pro Spiel, die Offensive ist offensichtlich nicht das Problem der Seen Tigers in dieser Saison. Vielmehr harzt die eigentliche Stärke der Winterthurer: Die Abwehr. Die Seen Tigers kassieren eindeutig zu viele Tore. Dies mag mit den vielen Wechsel (unfreiwilligen) in der Aufstellung zu tun haben und auch gegen Handball Wohlen fehlen mit Björn Fröhlich und Oliver Scheuner zwei wichtige Spieler.

Noch keine dreissig Sekunden sind gespielt, als Nicolas Meili von den Schiedsrichtern wegen übertriebener Härte ermahnt wird. Der Captain geht mit gutem Vorbild voran, doch: das Team zieht noch nicht richtig mit. Erst nach knapp einer Viertelstunde kommen die Tigers wirklich in Fahrt. Innert vier Minuten ziehen sie von 7:6 auf 10:6 weg. Mit diesem vier Tore Vorsprung geht es auch in die Pause. Die Tigers führen nach einer animierten ersten halben Stunde mit 14:10.

Nachdem die Winterthurer gegen Wädenswil und Uster schlecht in die zweite Halbzeit gestartet waren, wurde am Samstag vor dem Spiel Besserung gelobt. Mit gütiger Unterstützung der Aargauer können die Winterthurer angeführt von Matthias Oltmanns den Vorsprung direkt nach der Pause ausbauen. Handball Wohlen schiesst zwischen der 30. Und der 40. Minute lediglich drei Tore, erlaubte sich dafür vier Fehlwürfe und zwei Technische Fehler. Eine Einladung für die schnellen Winterthurer Spieler. Die Tigers spielen einen gefälligen, schnellen Handball. Cedric Kiss reüssiert insgesamt fünfmal über den Tempogegenstoss. Im Rückraum übernimmt der junge Alex Maritz je länger das Spiel dauert mehr Verantwortung und erzielt 6 Tore aus 7 Versuchen.
In der Schlussphase kommt nochmals so etwas wie Spannung auf in der gutbesuchten Mattenbachhalle. Schaffen die Tigers auch beim fünften Saisonsieg den Gegner mit einer zweistelligen Tordifferenz zu bezwingen? Alex Maritz beantwortet diese Frage mit einer sehenswerten Einzelleistung zum 36:26. Die Tiger bleiben zu Hause unbezwungen: Drei Spiele, drei Siege +30 Tordifferenz.

Bereits am kommenden Wochenende kommt es zum Rückspiel in Wohlen, dann dürfte es für die Winterthurer nicht mehr ganz so einfach werden.

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