H1: Tigers sehnen Saisonende herbei

 Spielberichte Manager  29 Apr 2019   0 Comments
 

Die Seen Tigers unterliegen dem aktuellen Tabellenführer Kreuzlingen mit 24:35. Die Winterthurer hatten nie eine reelle Chance, gegen die Thurgauer an der Überraschung zu schnuppern.

Die Seen Tigers hatten gegen einen breit aufgestellten HSC Kreuzlingen keine Chance. Das klare Resultat dürfte aber auch den vielen Verletzten geschuldet sein. Die Tigers mussten teilweise in Konstellationen antreten, in denen sie noch nie spielten. Die ganze rechte Stammseite mit Sharr Ramadani und Oliver Nussli fehlt seit Wochen und der Topskorer der Hinrunde spielt mittlerweile beim Gegner. Roman Singler brachte Kreuzlingen dann auch 1:0 in Führung. Es war sein einziges Tor, kurze Zeit später musste er mit blutender Lippe vom Feld.

Dem Spiel der Kreuzlinger tat dies aber keinen Abbruch. Bereits nach zehn Minuten lagen die Winterthurer vorentscheidend zurück. Nur drei Tore, dafür fünf Fehlwürfe und drei technische Fehler wies die haarsträubende Bilanz nach zehn Minuten aus. Auch das Time-Out nützte nichts, die Tigers spielten in der Startphase disziplinlos, einmal mehr leisteten sie sich viele technische Fehler und kassierten so zu viele einfache Tore.

Doch die Tigers können auch anders. Nach 25 Minuten musste auf einmal Kreuzlingen sein Time-Out nehmen. Da waren es die Tigers, die einfache Tore erzielten und den Rückstand bis auf drei Tore verkleinern konnten. Viel mehr als ein kurzes Aufbäumen war es aber nicht. Bis zur Halbzeit lagen die Tigers erneut mit sieben Toren zurück.

Im zweiten Umgang wurden die Konstellationen sehr fantasievoll. Teilweise agierten die Tigers mit drei Kreisläufern, Nicolas Meili und Benis Kika am Kreis und Stephan Gilgenrainer auf Rechtsaussen oder mit drei Linksaussen. Der Kader der Winterthurer ist momentan arg gebeutelt, Kreuzlingen hingegen konnte für die zweite Halbzeit eine fast komplett neue Mannschaft auf die Platte schicken. Der Unterschied der Kader war in etwa so gross wie der Unterschied des Gezeigten. Zum Schluss kassierten die Winterthurer eine regelrechte Klatsche. Sie verloren nach einer äusserst bescheidenen Leistung mit 24:35.

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