H1: Tigers sichern sich den ersten Platz

 Spielberichte Manager  24 Apr 2017   0 Comments
 

Die Seen Tigers gewinnen das letzte Heimspiel der Finalrunde mit 30:21. Damit schliessen sie diese Saison erneut auf dem ersten Platz ab und haben in den Aufstiegsspielen Heimrecht.

Die Ausgangslage vor dem Spiel ist klar. Bei einem Sieg gegen den TV Appenzell sind die Tigers erster der Ostgruppe. Zwar ist der TV Appenzell nur zweitletzter und ein Sieg eigentlich Formsache, doch die Winterthurer hatte in der Vergangenheit immer Mühe mit den Ostschweizern. Die Tigers tun sich in der Startphase dann auch extrem schwierig. Kein Spielfluss und kein Druck aufs Tor dafür viele technische Fehler und Fehlwürfe in den ersten 10 Minuten prägen das Spiel. So liegen die Tigers nach acht Minuten 1:4 im Rückstand. Beim Stand von 4:7 zehn Minuten später zieht Seen Trainer Daniel Stahl bereits seine Auszeit. Fortan übernimmt Raphael Liniger die Verantwortung und bringt die Seen Tigers mit drei Toren innerhalb von fünf Minuten wieder auf 9:9 heran. Noch vor der Pause gelingt es den Seen Tigers, das Spiel zu drehen. In der Halbzeit steht es 12:11. Das einzig Gute im Spiel der Tigers bis anhin ist der Pausenstand.

Die Winterthurer kommen aber wie ausgewechselt aus der Kabine und überlaufen den Gegner nach Belieben. Innerhalb von drei Minuten wurde aus dem 12:11 ein 15:11. Der Tigersexpress nimmt Fahrt auf. Nach 50 Minuten erhöht Tigerscaptain Marc Meili auf 28:18, der erste zehn-tore Vorsprung für die Seen Tigers. Der Sieg und der erste Platz ist den Winterthurern nicht mehr zu nehmen. Trainer Stahl gibt jetzt sämtlichen Spielern Einsatzminuten.

Die Seen Tigers gewinnen gegen den TV Appenzell dank einer starken zweiten Halbzeit verdient mit 30:21.

Der erste Platz kann den Tigers auch in der letzten Runde nicht mehr genommen werden und dass trotz den vielen Verletzungen. Die Linkshänder Oliver Nussli, Sharr Ramadani, Vaidas Klimciasukas, die Rückraumspieler Roman Singler und Severin Ganz sowie Linksaussen Christoph Meili und Kreisläufer Nicolas Meili fehlen den Tigers weiterhin. Die Leistung der Winterthurer kann unter diesen Voraussetzungen nicht hoch genug eingeschätzt werden. Die Seemer verloren nur zwei Spiele in der Finalrunde gegen die direkten Konkurrenten aus Uster und Wohlen. Gegen die schlechter klassierten Teams erledigten die Tigers ihre Hausaufgabe zuverlässig. Auch wenn viele der gegnerischen Teams glauben, dass sie gegen die Tigers ausgerutscht sind oder sich selbst geschlagen haben. Am Schluss grüssen die Tigers von der Tabellenspitze, als unangefochtener Leader. Keiner der Konkurrenten kann die Tigers in dieser Gruppe ernsthaft gefährden.

Ganz anders ist die Situation in der anderen Gruppe. Der Topfavorit auf den Aufstieg HS Biel führt diese mit drei Punkten Vorsprung auf den BSV Stans an. Die Ostgruppe ist traditionell stärker in der Breite. Die Spitze im Westen ist aber klar besser. Dies hat sich bereits letztes Jahr gezeigt als Chenois Genf und der TV Solothurn aufstiegen, nachdem die Seen Tigers auf diesen verzichteten.

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