H1: Tigers verpassen eine bessere Ausgangslage

 Spielberichte Manager  16 Mai 2017   0 Comments
 

Die Seen Tigers verlieren das Auswärtsspiel gegen den BSV Stans mit 24:25.

Die Seen Tigers erwischen in der ausverkauften Eichlihalle in Stans einen denkbar ungünstigen Start. Die Winterthurer, die wieder auf Vaidas Klimciauskas und Oliver Nussli zählen konnten, tun sich schwer in der Anfangsphase. Beim Stand von 1:3 für den Gastgeber nach sechs Minuten scheitert Tigerstopscorer Raphael Liniger vom Siebenmeterpunkt. Auch in der Folge versagen die Winterthurer zu oft vor Stans-Torhüter Christian Arnosti, der seine Qualitäten wiederholt unter Beweis stellt. Aber der wiedergenesene Linkshänder Klimciauskas hält die Tigers mit vier Toren in den ersten 17 Minuten im Spiel. Unnötige Fehler und zu viel Risiko in der Offensive verhindern eine erstmalige Tigersführung in der ersten Halbzeit. Rico Weber gelingt zwar kurz vor dem Pausenpfiff noch den Anschlusstreffer für die Seemer, zu mehr reicht es aber in Umgang eins nicht. Linkshänder Weber trifft an diesem Abend sämtliche seiner drei Würfe, produziert aber auch drei technische Fehler. Seine Leistung steht sinnbildlich für die der Tigers: Gut, aber nicht ganz gut genug, um den Auswärtscoup zu schaffen.

Die Tigers starten personell unverändert in die zweite Halbzeit. Der Auftritt in den ersten Minuten ist aber ein anderer. Rückraumlinks Dimitri Müller legt seine Anfangsnervosität ab und erzielt mit einem schönen Durchbruch sein erstes Tor. Nach 33 Minuten gehen die Winterthurer gar ein erstes Mal in Führung. Es soll die erste und letzte bleiben. Die Seen Tigers verlieren trotz der Führung den Faden total. Innert fünf Minuten stellen die Gastgeber aus Stans auf 18:15. Eine ganz heisse Phase, die Partie droht dem letztjährigen Meister zu entgleiten. Rico Weber und Cedric Kiss bringen die Tigers aber zurück in die Partie. Die letzten zehn Minuten sind ein offener Schlagabtausch mit dem besseren Ende für den Gastgeber. Die Tigers stellten sich in dieser Phase auch zu ungeschickt an. Sichergeglaubte Bälle werden dem Gegner kampflos überlassen und in der Offensive wird mehrmals unnötig schnell und überhastet abgeschlossen. So reicht es nicht gegen die gut organisierte Mannschaft von Spielertrainer Thomas Mohenski. Das Schlussresultat von 24:25 aus Sicht der Tigers bietet eine offene Ausgangslage für das Rückspiel am Samstag in der Zielbauarena in Winterthur. Die Favoritenrolle liegt nach diesem Spiel aber klar beim Gegner aus Stans, sie führten praktisch die ganze Zeit und meldeten ihre Ambitionen an, den Wiederaufstieg nach drei Jahren zu schaffen.

Die Tigers ihrerseits brauchen im Rückspiel eine klare Leistungssteigerung, um den erstmaligen Aufstieg in die NLB zu realisieren.

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