H1: Überraschend klarer Auswärtssieg für die Tigers

 Spielberichte Manager  29 Mrz 2017   0 Comments
 

Die Seen Tigers gewinnen in Kreuzlingen diskussionslos mit 30:19. Damit führen sie die Tabelle weiter an.

Beim HSC Kreuzlingen hat in den letzten Wochen der ehemalige Pfadi-Spieler Alex Mierzwa das Zepter an der Linie interimsmässig übernommen. Bei den Winterthurern fehlte hingegen Trainer Daniel Stahl krank. Gute Voraussetzungen für die Gastgeber also. Diese nutzen den ersten Angriff auch gleich zur ersten Führung. Die sonst so solide Abwehr der Tigers scheint noch nicht im Spiel angekommen zu sein. In einer zerfahrenen Startphase sind die Tigers das weniger schlechte Team. Im Angriff leben sie in der ersten Viertelstunde vor allem von Einzelaktionen. Immer wieder ist es Vaidas Klimciauskas, der mit seinen Unterarmwürfen das Ziel findet. Die Tigers setzten sich aber kontinuierlich ab, auch weil der HSC Kreuzlingen in den ersten zwanzig Minuten acht technische Fehler produziert. Beim Stand von 11:5 für die Winterthurer interveniert Interimstrainer Mierzwa ein erstes Mal und verlangt ein Time-out. Bis zur Pause schrauben die Tigers das Skore auf 17:10. Verantwortlich für die klare Pausenführung sind die Rückraumroutiniers Klimciauskas und Raphael Liniger, die zusammen ganze neun Tore erzielen. Liniger lässt in der zweiten Halbzeit nochmals 4 folgen und brillierte einmal mehr als Topscorer. Im Tor ersetzt Uwe Kleinschmidt in der Halbzeit den glücklosen Markus Haupt. Erneut zeigt der 31-jährige Deutsche, dass auf ihn Verlass ist. Ganze 44 Prozent wehrt er ab und trägt damit entscheidend dazu bei, dass die Gastgeber nicht mehr in die Nähe der Punkte kommen.

Die Winterthurer geben sich auch in der zweiten Hälfte keine Blösse und bezwingen den HSC Kreuzlingen klar und deutlich mit 30:19. Der Gastgeber vom Bodensee hat die Saison merklich ad acta gelegt und plant wie fast jedes Jahr einen Neustart. Das alljährliche Ziel: Aufstieg in die NLB.

Für die Tigers steht nun das wahrscheinlich schwierigste Spiel der Saison an. Am Samstag müssen sie zum Topfavoriten aus Wohlen. Mit einer Leistung wie gestern Dienstag werden sie am Wochenende aber nicht in die Nähe der Punkte kommen. Mit nur 45 Prozent Angriffsauswertung und 12 technischen Fehlern wird es ganz schwierig dem TV Wohlen die Punkte abzuknüpfen. Dazu kommen die vielen Verletzten: Mit Sharr Ramadani, Marko Vukelic, Oliver Nussli fehlen gleich drei Linkshänder. Dazu sind mit Roland Siegenthaler und Klimciauskas zwei weitere Linkshänder angeschlagen. Die Langzeitverletzten Roman Singler und Christoph Meili werden am Samstag ebenfalls fehlen. Dazu sind die Kreisläufer Matthias Oltmanns (Fuss) und Nicolas Meili (Adduktoren) fraglich. Mit dieser engen Personaldecke und 4 Spielen innert 10 Tagen in den Knochen, muss am kommenden Samstag alles zusammenpassen, um Wohlen ein zweites Mal zu bezwingen. Berücksichtigt man das schwierige Restprogramm der Seemer (u.A. Auswärtsspiele gegen Wohlen und Uster), ist hinsichtlich der beiden Playoff-Plätze weiterhin alles sehr offen.

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