H1: Zu alten Tugenden gefunden

 Spielberichte Manager  26 Mrz 2018   0 Comments
 

Die Seen Tigers zeigen eine Reaktion auf die Niederlage gegen den TV Appenzell und bezwingen den TV Uster klar mit 37:26.

Es war die 37. Minute als Trainer Daniel Stahl sein Timeout nehmen musste, den Tigers gelang aus den ersten acht Angriffen nach der Pause nur ein Tor. Der schöne acht Torevorsprung aus der Pause schmolz dahin. In der Deckung kriegten die Winterthurer keinen Zugriff mehr auf die Schützen des TV Uster und in der Offensive wollte der Ball nicht mehr ins Tor. Mit dem Timeout verband Stahl einen Torhüterwechsel, Hauser musste Pfeiffer Platz machen und der junge Pfeiffer konnte gleich mit der ersten Aktion ein Zeichen setzen. Er parierte einen Gegenstoss und führte die Tigers so zurück in die Erfolgsspur. Auf dieser befanden sich die Winterthurer bereits in der ersten Halbzeit. Dank einer guten Deckung und schnellem Umschaltspiel konterten sie die Gastgeber mal für mal aus. So auch zwischen der 10. Und der 15.Minute als sie sich dank fünf Toren in Serie von 6:7 auf 6:12 absetzen konnten. Die Ustemer zogen eine ganz schwache Phase ein und die Seemer wussten diese zu nutzen. Der Winterthurer Vorspung pendelte sich bis zu Pause bei acht Toren ein. Nach der Pause drehte das Spiel, der TVU erzielte ein Tor nach dem andern und konnte gar auf 17:21 verkürzen. Nach einem weiteren Ballverlust hatten der Gastgeber gar die Chance auf drei Tore ranzukommen, doch da stand dann eben dieser Pfeiffer im Tor. Er stoppte den Ball und damit den Lauf der Ustemer. Die Tigers ihrerseits konnten sich bis zur 47. Minute bis auf 10 Tore absetzen. Das Spiel entscheiden, auch dank einem sehr starken Oliver Scheuner, der 10 seiner 12 Würfe im Tor unterbrachte. Nach der neunten Niederlage im zehnten Spiel lagen die Nerven beim Gastgeber blank. Bereits früh begannen die Nicklichkeiten, als jedoch Cedrie Kiss einen Ustemer stellte, kam es zu einer unschönen Rudelbildung. Das Resultat: je eine rote Karte dazu je eine zwei Minuten Strafe. Für die Seen Tigers war der TV Uster aus zwei Gründen ein dankbarer Gegner, er war zum einen handballerisch nicht in der Verfassung, die Winterthurer ernsthaft zu fordern und mit seiner Spielweise teils jenseits des Erlaubten, fanden die Winterthurer als Mannschaft ein bisschen näher zusammen.

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