H2: Kurioser Sieg gegen Schwamendingen

 Spielberichte Manager  26 Feb 2017   0 Comments
 

Beim Unentschieden gegen Siggental von letzter Woche kann man zwar von einem gewonnenen Punkt sprechen, doch gegen Schwamendingen, welches im unteren Drittel der Tabelle festsitzt, sollte definitiv der nächste Vollerfolg möglich sein. Im Hinspiel hatte man, abgesehen von einem kleinen Durchhänger in der zweiten Halbzeit, wenig Mühe bekundet und so erhoffte man sich einen geruhsamen Samstagabend.

Der Start war dann aber eine etwas zähe Geschichte. Es dauerte eine Weile bis die Tormachinerie geölt war, in der Zwischenzeit konnte man sich auf eine solide Verteidigung verlassen. Als T.Z. dann mit zwei kurz aufeinander folgenden Toren den Bann brach, schien die Partie ihren Lauf zu nehmen. Gegen Ende der ersten Halbzeit kassierten die Tigers dann noch einige viel zu einfache Gegentore, was den Vorsprung auf den Anzeigetafel etwas kümmerlicher aussehen liess, als man sich das vorgestellt hatte – diese Kuh war noch lange nicht gemolken!

Geradezu dramatisch (und immer wieder skurril) gestaltete sich der zweite Durchgang. Während zunächst alles in geordneten Bahnen verlief und man sich ein 5-Tore-Polster erarbeiten konnte, schlich sich gegen Mitte der zweiten Hälfte eine Schwächephase ins Spiel der Seemer ein, in welcher es mit dem Abschluss wie auch in der Verteidigung haperte. Und just in diese Phase kamen auch noch einige (beidseitig) verwunderliche Entscheidungen der Unparteiischen. Prominentestes Beispiel: Bei angesagtem Zeitspiel nach zwei Querpässen abpfeifen, da „zu passiv“ gespielt wurde. Ein Blick ins neue Regelbüchlein würde hier sicherlich helfen, denn nun schon seit mehr als einem halben Jahr hat man sechs Pässe zugute. Dass man dabei zunächst zwei Pässe hinten herum spielt, um sich eine Abschlussmöglichkeit zu erarbeiten, sollte also durchaus erlaubt sein, sonst hätte man es gleich bei der alten Regelung belassen können… Aber dass der Gegner immer näher herankam und kurz vor Schluss sogar zum 29:29 ausgleichen konnte, lag primär an der Hast des Heimteams. Kurz vor der Schlusssirene lief man noch einmal in einen Konter und damit Gefahr, das Spiel sogar noch zu verlieren. Der Ball konnte jedoch sechs Sekunden vor Schluss am eigenen Kreis abgefangen werden und es folgte ein Schlusspunkt, wie er zu diesem Spiel durchaus passt: M.T. wurde mit einem Schubser daran gehindert einen letzten Gegenstoss zu lancieren, die Folge war eine direkte Rote Karte für den Gegner und ein Siebenmeter für die Tigers. Der Gefoulte selbst verwandelte sicher und führte somit das 30:29 Schlussresultat herbei.

Tja, so kann das gehen. Mit diesem glücklichen und kuriosen Sieg, stehen die Tigers, zumindest vorübergehend auf Rang drei. Am nächsten Wochenende gibt’s dann einen Ausflug auf die Lindtebene, Gastgeber wird Verfolger Uznach sein.

Es spielten: Walpen, Hill; Dal Fabbro, Hartmann, Hug, Merz, N. Schamberger, R. Schamberger, Schwegler, Taracar, Tschopp, Weiss, Zahnd

Coach: Raths

 

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