H1: Tigers zeigen eine Reaktion

 Spielberichte Manager  24 Okt 2017   0 Comments
 

Die Seen Tigers zeigen nach der herben Niederlage in Wädenswil eine gute Reaktion und bezwingen den TV Uster zu Hause klar mit 33:23.

Quo vadis? Heisst es im Matchprogramm der SeenTigers zu diesem Spiel. Wohin des Weges, Seen Tigers? Mit einem Sieg können die Winterthurer zur Spitzengruppe aufschliessen, bei einer Niederlage muss man sich Richtung Strich orientieren. Und die Seemer zeigen von Beginn weg wohin die Reise gehen soll. Bereits im ersten Angriff bewegen sich die Tigers gut, Raphael Liniger überläuft seinen Gegenspieler und reüssiert ohne Probleme. In diesem Stil geht es weiter, nach fünf Minuten führen die Tigers bereits 4:1. Eine kurze Schwächephase nach einer Viertelstunde erlaubt es denn Gästen aus Uster, aber wieder zu den Tigers aufzuschliessen. Nach 17 Minuten steht es nur noch 9:8 für die Hausherren. In solchen Phasen hatten die Tigers in der Vergangenheit oft Mühe, jedoch nicht in diesem Spiel. Mit der wahrscheinlich stärksten Phase der bisherigen Saison erzwingen die Winterthurer die Entscheidung schon fast vor der Pause. Das erste Mal in dieser Saison steht die Deckung der Tigers richtig gut. Vaidas Klimciauskas setzt mit einem wunderbaren Unterarmwurf in die nahe, hohe Ecke den Schlusspunkt dieser fulminanten 13 Minuten. Die Tigers führen zu Pause verdient mit 18:11.

Der Start in die zweite Halbzeit gelang den Seen Tigers nicht wie gewünscht, zwar kann von Ballmoos mittels Gegenstoss auf 19:11 erhöhen, dann lassen die Winterthurer aber stark nach. Das zu inkonsequente Zurücklaufen bestrafen die Ustemer rund um Routinier Iwan Ursic gnadenlos. Dazu kommt: Der Versuch von Trainer Daniel Stahl den jungen Spielpraxis zu verschaffen, gelingt für einmal nicht wie gewünscht. In der Abwehr entsteht Hektik und das Rückzugsverhalten ist wirr. So können die Ustemer bis zur 45. Minute auf 24:20 verkürzen. Ein Timeout der Tigers und personelle Massnahmen auf Seiten der Tigers beenden diesen negativ Lauf. Spätestens in der 50. Minute beim Stand von 28:21 ist das Spiel entschieden. Am Schluss folgt noch die Kür. Zwei Sekunden vor Schluss wirft Uwe Kleinschmidt den Ball wie ein Quarterback, der in der letzten Sekunde versucht mit einem „Hail-Mary-Pass“ das Spiel noch zu entscheiden, Richtung von Ballmoos. Dieser stellt mit seinem persönlich zehnten Treffer auf 33:23. Das Schlussresultat ist in dieser Höhe dank zwei sehr starken Phasen zum Ende beider Halbzeiten absolut verdient. Trotzdem hätte es auch anders kommen können.

Nach 6 Spielen haben die Tigers 8 Punkte auf dem Konto und liegen auf Rang drei. Auffallend: Bei den Seen Tigers scheint es dieses Jahr nur zwei Optionen zu geben: Kantersieg oder Niederlage.

Kommentare

 
    Der Beitrag hat keine Kommentare.
 

Hinterlasse deinen Kommentar



Captcha Image