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Herren 1: Ernüchterung in Appenzell


Nach dreiwöchiger Spielpause reiste die SG Seen Tigers / Pfadi zum unangefochtenen Tabellenführer in Appenzell. Wie immer füllte sich die Wühre zum Spielbeginn hin mit Zuschauern und versprach eine super Stimmung.

Die Winterthurer starteten konzentriert in die Partie und konnten den Hausherren von Beginn weg die Stirn bieten. So gestaltete sich die gesamte erste Halbzeit. Es war ein offener Schlagabtausch der beiden Offensivreihen. Die Verteidigung der Seemer hatte diverse Probleme mit den intensiv vorgetragenen Angriffen der Appenzeller. Doch auch die Appenzeller bekundeten Mühe mit dem Spielwitz von Yannik Ott im Angriff der Tigers. So stand es nach 30 Minuten 15:16 für den Underdog aus Winterthur, wobei die Zuschauer wahrscheinlich nicht so viel Gegenwehr aus Winterthur erwartet hatten.

Die zweite Halbzeit begann ähnlich zügig und intensiv mit Vorteilen für das Heimteam. So übernahmen die Innerrhoder rasch die Führung. Die Angriffseffizienz der Tigers liess mehr und mehr nach, sodass man auf die schnellen Angriffe der Appenzeller nicht zu antworten vermochte. Auch der siebte Feldspieler brachte nicht den erhofften Schwung in die Partie, sondern Tore ins leere Tor nach technischen Fehlern oder Fehlwürfen. Nichtdestotrotz war man in der 48. Minute beim Stand von 29:25 noch in Reichweite. Die folgende Überzahl blieb ungenutzt und die Tigers wirkten zunehmend resigniert. So brachte eine offensive Deckungsvariante keinen positiven Impuls, sondern eher noch mehr Abwehrfehler. Schlussendlich liessen die Tigers in der zweiten Halbzeit ganze 24 Gegentore zu und mussten mit einer Minus-Zehn-Schlappe (39:29) unter die Dusche.

Viel Zeit zur Verarbeitung bleibt nicht, denn am Mittwoch geht es in Stäfa weiter für die Tigers. Dort wird eine robuste junge Truppe auf die Winterthurer warten.


Seen Tigers/Pfadi: Staub (2 Par), Riond (7 Par.); Lagerquist (2), Koblet (4), Watkins (3), Duchene (3), Stanger (2), Esslinger, Siegrist (1), Keller J., Keller S. (3), Köller (6), Ott (5), Nussbaumer

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